Nach einem zweijährigen Beratungsprozess sind die Prinzipien des Öko- Landbaus niedergeschrieben worden. Im September 2005 wurden diese Prinzipien von der IFOAM-Generalversammlung angenommen.
Die Generalversammlung genehmigte auch einen Antrag, eine prägnante Definition des Öko-Landbaus zu entwickeln. Diese Definition muss erklären, was ökologische Landwirtschaft ist und in prägnanter Weise ihre tatsächliche Natur sowie ihre Prinzipien reflektieren.
Vom 14. April bis 31. Mai 2006 ging ein Aufruf in die ganze Welt hinaus, der um Vorschläge für Definitionen der ökologischen Landwirtschaft ersuchte und die ganze Vielfalt der Gedanken aufzeigte.
Die vorgeschlagenen Definitionen, sowie weitere Definitionen von Vorschriften, IFOAM- Publikationen und Angelegenheiten, die mit organischer Landwirtschaft in Verbindung stehen, wurden in dem „Report zur Definition ökologischer Landwirtschaft“ zusammengestellt und analysiert. Die Task Force für die Definition des Begriffs der ökologischen Landwirtschaft verwendete den Report, um einen ersten verbindlicheren Definitionsentwurf im August 2006 vorzulegen.
Daraufhin wurde das Feedback der internen Institutionen von IFOAM gesammelt und dazu verwendet, einen zweiten Entwurf zu entwickeln. Dieser wurde im Jahr 2007 den Mitgliedern und den externen Stakeholdern präsentiert, um ihnen die Möglichkeit für ein Feedback zu geben. Daraus resultiert dann ein dritter Entwurf, der dem Vorstand im Herbst 2007 vorgestellt wurde. Der Weltvorstand hat nach nunmehr 18-monatigen Beratungen die endgültige Version verabschiedet. Die Definition des Begriffs des Öko-Landbaus wird der Generalversammlung in Juni 2008 vorgelegt.