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September 21, 2010 Inspirationen und Visionen für ein besseres Leben |
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Bonn, 21.9.2010 Über 200 Teilnehmer reisten aus 15 Ländern nach Bonn, um am 16. September an der von IFOAM und COLABORA organisierten Konferenz Inspirationen und Visionen für ein besseres Leben teilzunehmen. Elf Laureaten des Alternativen Nobelpreises, Vandana Shiva (Indien), Percy und Louise Schmeiser (Kanada), Ibrahim und Helmy Abouleish von SEKEM (Ägypten), Frances Moore Lappé (USA), Taeko Ogiwara und & Ikuko Sasaki von der „Seikatsu Club Consumers Cooperative Union“ (Japan), Melaku Worede (Äthiopien), Maria Salete Campigotto vom „Movimento dos Trabalhadores Rurais sem Terra“ (Brasilien), Pat Mooney (Kanada), sowie der Preisträger des World Food Prizes, Hans Herren (Schweiz), stellten sich und ihre Arbeit in informativen Plenarsitzungen vor. Jakob von Uexküll, Gründer des „Right Livelihood Award“, forderte in seinem Grußwort, den dringend notwendigen Wandel in unserer Gesellschaft. Mit Themen wie „Welternährung und das Potential der Öko-Intensivierung“, „Die politische Agenda für den Paradigmenwechsel“, „Ökologische Landwirtschaft - das Model für nachhaltige Landwirtschaft“, „Biodiversität versus Monotonie“ und „Von der Gen- zur Nanotechnologie“ sollten die Teilnehmer zum Engagement für den Wandel inspiriert werden. Die Vielseitigkeit der angesprochenen Themen reflektiert auf der einen Seite die Diversität der Laureaten, auf der anderen aber auch die Vielfalt der Interessenschwerpunkte der Bio-Bewegung. In Workshop-Gruppen konnten Teilnehmer, Laureaten im Dialog mit prominenten Dialogpartnern und Moderatoren hautnah erleben. Virtuelle Teilnehmer-Teams in Deutschland, Tunesien, China, Belgien, Italien, Sambia, USA und der Schweiz wurden via Video Livestream mit in die Workshop-Diskussion eingebunden. Die Veröffentlichung der „IFOAM Declaration for Living Change“ in der Abschluss-Plenarsitzung brachte den Tag zu einem weiteren Höhepunkt: von den Organisatoren und Laureaten gemeinsam formulierte Überzeugungen und Forderungen, die auch von Dialogpartnern und Moderatoren unterstützt wurden, werden allen als Aufruf zum Wandel zur Umsetzung ans Herz gelegt. Diese von den engagierten Rednern und Teilnehmern unterstützte Deklaration stellt das Vertrauen in die Kapazität der Natur, den Respekt für Mensch und Natur, die Dringlichkeit der nachhaltigen Entwicklung, die Biodiversität und soziales Wohlergehen berücksichtigt, in den Vordergrund. Die Deklaration kann von interessierten Unterstützern unterzeichnet werden und steht auf der IFOAM Seite www.ifoam.org in deutsch und englisch zum Herunterladen zur Verfügung. Video-Eindrücke der Veranstaltung und Kernaussagen der Preisträger werden ebenfalls auf www.ifoam.org veröffentlicht. Hintergrund: IFOAM ist die internationale Dachorganisation des ökologischen Landbaus und wurde 1972 gegründet. Zum jetzigen Zeitpunkt sind über 800 Mitgliedsorganisationen in über 100 Ländern unter IFOAM vereinigt. IFOAM vertritt die gemeinsamen Interessen der Biobewegung auf internationaler Ebene aufgrund der Prinzipien des Biolandbaus (Ökologie, Gesundheit, Fairness und Fürsorge). COLABORA ist im Bereich ökologischer Agrar- & Esskultur sowie Nachhaltigkeit aktiv und arbeitet vor allem - auch international - in den Schwerpunkten: Kommunikation, Veranstaltungen und Beratung. ** Diese Konferenz wurde klimaneutralisiert durch unsere Kooperation mit Soil & More: www.soilandmore.com |
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© IFOAM - International Federation of Organic Agriculture |
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